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Kaufnebenkosten-Rechner: Was kostet Ihr Hauskauf in Frankreich wirklich?

Beim Immobilienkauf in Frankreich unterschätzen viele deutschsprachige Käufer, wie stark der Kaufpreis am Ende von den tatsächlichen Gesamtkosten abweicht. Notarkosten (frais de notaire), eine mögliche Maklerprovision, Renovierung, Umzug oder Finanzierung – all das kommt zum reinen Kaufpreis hinzu und wird oft erst kurz vor dem Notartermin transparent.

Mit unserem kostenlosen Kaufnebenkosten-Rechner behalten Sie von Anfang an den Überblick. Geben Sie einfach Ihren Wunsch-Kaufpreis ein, wählen Sie zwischen Bestandsimmobilie und Neubau, und schalten Sie weitere Kostenpunkte nach Bedarf dazu. Sie sehen sofort, mit welcher realistischen Gesamtinvestition Sie planen sollten – inklusive Umrechnung in Schweizer Franken.

Der Rechner ersetzt keine verbindliche notarielle Kostenschätzung, gibt Ihnen aber innerhalb weniger Sekunden eine fundierte erste Orientierung, mit der Sie Ihre Budgetplanung realistisch angehen können.

Kostenkalkulation

Was kostet Ihr Traum in Frankreich wirklich?

Notarkosten, Maklerprovision, Renovierungspuffer – der Kaufpreis ist nur der Anfang. Mit diesem Rechner sehen Sie in Sekunden, welche Gesamtinvestition realistisch auf Sie zukommt.

Notarkosten "frais de notaire" ca. 7,5 % bei Bestandsimmobilien – gesetzlich geregelt, nicht verhandelbar. 

Enthalten sind vor allem:
  • Registersteuer / Grunderwerbsteuer (droits de mutation) – der größte Anteil, fließt an den Staat
  • Honorar des Notars (gesetzlich festgelegte Gebührenordnung)
  • Auslagen: Grundbuch- und Katasterauszüge, Verwaltungsgebühren
Ausführliche Aufschlüsselung im Leitfaden zu den Gesamtkosten.

Weitere optionale Kostenpunkte

Gebühren für Kreditbearbeitung, Restschuldversicherung und ggf. Eintragung der Hypothek beim Notar.
Für Anstrich, neue Elektrogeräte oder kleinere Bad-/Küchen-Updates – abhängig vom Zustand der Immobilie.
Transport von Möbeln und Hausrat, je nach Umfang auch internationale Spedition.
Flüge oder Fahrt sowie Übernachtungen für Besichtigungen und den Notartermin vor Ort.
Einmalige Anmeldegebühren bei den lokalen Versorgern für Strom, Wasser und ggf. Gas.
Besichtigungsbegleitung Notarservice Übersetzungen Administrative Unterstützung Begleitung bis Vertragsunterschrift
Persönliche, deutschsprachige Begleitung über den gesamten Kaufprozess (im Schnitt 3–4 Monate): von der Besichtigung (vor Ort oder per Videocall) über die Notarabwicklung bis zur Übersetzung aller Unterlagen, inklusive einem Monat Nachbetreuung nach Vertragsunterschrift.
Alle Leistungen im Detail →

mein-haus-in-frankreich.de

Ihre Kostenübersicht

Kaufpreis350.000 €
≈ CHF325.500 CHF
Notarkosten (7,5 %)26.250 €
Gesamt 376.250 € +7,5 % zum Kaufpreis
≈ 361.200 CHF
Kostenloses Erstgespräch anfragen

Woraus setzen sich die Kaufnebenkosten in Frankreich zusammen?

Bei einer Bestandsimmobilie (älter als 5 Jahre) liegen die gesetzlich geregelten Notarkosten in Frankreich meist bei 7 bis 8 % des Kaufpreises. Wie auch in Deutschland ist dieser Betrag nicht verhandelbar – er ist gesetzlich gestaffelt. Der größte Teil davon (die sogenannte droit de mutation, vergleichbar mit der deutschen Grunderwerbsteuer) fließt direkt an den französischen Staat und das jeweilige Département, nicht an den Notar selbst. Nur ein kleiner Anteil ist tatsächliches Notarhonorar.

Bei einem Neubau (VEFA) fallen die Notarkosten mit ca. 2 bis 3 % deutlich geringer aus, da hier stattdessen ein Teil der Kosten über die Mehrwertsteuer auf den Kaufpreis abgedeckt wird.

Wer zahlt die Maklerprovision?

In Frankreich ist es üblich, dass Immobilien “FAI” (Frais d’Agence Inclus) angeboten werden – die Maklerprovision ist dann bereits im ausgewiesenen Kaufpreis enthalten und wird üblicherweise vom Verkäufer getragen. Wird sie stattdessen dem Käufer in Rechnung gestellt, sind 4 bis 8 % zusätzlich üblich. Ein Blick ins Exposé lohnt sich also immer.

Welche weiteren Kosten sollten Sie einplanen?

Neben Notar und Makler kommen je nach persönlicher Situation weitere, meist optionale Posten hinzu:

  • Finanzierungskosten (Bearbeitungsgebühren, Kreditversicherung, ggf. Hypothekeneintrag)
  • Erste Renovierung (Anstrich, Elektrogeräte, kleinere Updates)
  • Umzugskosten
  • Reisekosten für Besichtigungen und den Notartermin vor Ort
  • Anschlusskosten bei lokalen Versorgern (Strom, Wasser)

Eine ausführliche Aufschlüsselung mit Rechenbeispiel finden Sie auch in Kapitel 5 unseres Leitfadens: Gesamtkosten Hauskauf Frankreich.

Und wenn Sie sich nicht allein durch den Prozess kämpfen möchten?

Der Rechner gibt Ihnen eine erste, realistische Zahl. Für die praktische Umsetzung – von der Besichtigung über die Notarabwicklung bis zur Übersetzung aller Dokumente – bieten wir eine professionelle deutschsprachige Begleitung an. Mehr zu unseren Tarifen erfahren Sie hier, oder vereinbaren Sie direkt ein kostenloses Erstgespräch.

Häufig gestellte Fragen

Wie hoch sind die Notarkosten beim Hauskauf in Frankreich?

Bei Bestandsimmobilien meist 7–8 % des Kaufpreises, bei Neubauten (VEFA) nur ca. 2–3 %. Der Satz ist gesetzlich festgelegt und nicht verhandelbar.

Nein. Das Grundhonorar richtet sich nach einer gesetzlich festgelegten, degressiven Gebührenordnung. Verhandelbar sind allenfalls einzelne Zusatzleistungen.

FAI steht für Frais d’Agence Inclus – die Maklerprovision ist im ausgewiesenen Kaufpreis bereits enthalten und wird in der Regel vom Verkäufer getragen.

Dann trägt sie üblicherweise der Käufer zusätzlich zum Kaufpreis, meist in Höhe von 4–8 %.

Dazu zählen vor allem die jährliche Grundsteuer (taxe foncière) sowie ggf. Wohngebäudeversicherung und Nebenkosten der Eigentümergemeinschaft bei Wohnungen.

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